Über mich

Rebecca SzramaMeine Biographie ist so gar keine gradlinige. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem BWL Studium arbeitete ich 10 Jahre lang in der Entwicklungszusammenarbeit.  Ein 3-jähriger Aufenthalt in Südafrika hat mir dann noch mal ganz deutlich gezeigt, wie wichtig mir die Natur und die Verbindung zu Tieren und Natur sind. Ich brauche sie wie die Luft zum Atmen. Und ich habe in der Zeit noch etwas gelernt, manchmal deutlich und manchmal eher vage. Und zwar, dass ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen kann. In Ausschlag gebenden Situationen sogar mehr, als auf meinen Verstand. So kam da ein Stein ins Rollen, der eigentlich schon länger rollte, ich hatte es nur nicht bemerkt. Immer öfter habe ich mich mit Tieren im Busch verbunden, berührende Begegnungen gehabt. Die Nachbarskatze war ständig bei mir, wollte mal nach mir schauen und entspannen. Damals wusste ich nicht, dass ich Tierkommunikation ausübte. Ich erinnere mich noch genau an meine erste Leopardenbegegnung: so sehr hatte ich mir gewünscht, einen Leoparden in dem Park zu sehen. Und, der Wunsch wurde erfüllt! Ich bog um eine Ecke und da lief er. Ein wunder-wunderschönes Leopardenmännchen!! Sofort fuhr ich langsamer und neben ihm her. Er drehte sich um und wir blickten uns an. Mein Kopf rief „Du hast das Fenster auf, mach zu!“ Mein Gefühl sagte „Sei still, der tut mir nix. Genieße!“ Und so war es. Ich fühlte mich in keiner Sekunde bedroht und als wir uns anblickten war da eine Verbindung, die ich nur schwer in Worte fassen kann. Als er dann irgendwann in die Büsche verschwand, hielt ich erst mal an und zerfloss vor lauter Rührung und Glück in Tränen.

Ich kann nicht sagen, dass ich schon immer mit Tieren zusammen war. Eigene Tieren hatten wir im Elternhaus, außer einem Kaninchen, nicht. Dennoch führte ich die Hunde anderer spazieren und kümmerte mich lange Jahre um verschiedene Pferde. Ich hatte damals das Gefühl, das Tiere mich „irgendwie“ besser verstanden als Menschen. Ich fühlte mich wohl und aufgehoben bei den Tieren.

Als ich mich in den letzten Jahren mehr mit meiner Intuition, meiner Feinfühligkeit und Hellsichtigkeit beschäftigte, wurde mir klar, dass ich mein Leben lang schon Tierkommunikation ausgeübt habe. Ich bekam immer mal wieder Botschaften von Tieren oder Bäumen, durch Gefühle oder Sätze in meinem Kopf. Jedoch verfolgte ich diesen Weg lange nicht und zählte eins und eins nicht zusammen.

Durch Erlebnisse in der Kindheit hielt ich mich lange von meinen eigenen Gefühlen abgeschnitten. Ein Schutz, den ich erst in meinen späten 20iger Jahren aufzulösen begann. Denn ich stand mir zunehmend selber im Weg! Mein Kopf wollte weiterhin die Führung übernehmen, so, wie ich es gelernt hatte. Das passte aber nicht mehr. Schritt für Schritt arbeitete ich mich daraus, langsam, in meinem Tempo.

Vor einer Weile war ich an einem Punkt, wo ich schon so viel erreicht hatte, mich so viel ent-wickelt hatte. Mein Leben war von außen betrachtet super und, ich hatte ein „ich bin nicht glücklich und weiß nicht warum“ in mir. Also ging ich meinen Weg weiter, wollte meinen Verstand noch mehr auf die Parkbank setzen: „vom Kopf in den Bauch war mein Motto“. Ich probierte aus und folgte Impulsen, die ich hatte. Und so erlaubte ich endlich meinen Bedürfnissen und Fähigkeiten, sich zu entfalten. Während mein Kopf noch dachte, „wir probieren ja nur mal was aus“, hat meine Seele sich ihren Weg gebahnt.

Es war eine spannende und wunderbare Reise, wo mir sofort nach meinem Basiskurs der Tierkommunikation klar war, dass ich das beruflich machen werde. Um Menschen und Tiere noch näher zueinander zu bringen und das Verständnis zu schärfen, dass wir in vielen Dingen gar nicht so unterschiedlich sind. Und, ich begann mich noch weiter umzuschauen, ich war richtig hungrig nach mehr! Der Basiskurs der Tierkommunikation hat für mich das Tor zu einer „anderen Welt“ geöffnet. Ich schloss die Ausbildung zur Tierkommunikatorin hab, besuchte ein Seminar von Martin Zoller zur Hellsichtigkeit und Intuitionsausbildung, lernte in mehreren Seminaren im morphischen Feld zu lesen. Das morphische, oder auch morphogenetische Feld, ist der Datenspeicher der Natur und der Bereich, auf den auch unsere Intuition zugreift. Ich bekam eine Einführung in das schamanische Reisen und die Krafttierarbeit und lerne, zurzeit immer noch, energetisch Blockaden aufzulösen, auf eine leichte und angenehme Weise.

Heute kann ich sagen, es ist ein wunderbares Gefühl verbunden zu sein und, sich immer wieder verbinden zu können, vor allem auch mit mir. Ich liebe meine Arbeit. Ich habe schon so viel gelernt, an all diesen Stationen und ich weiß, dass ich noch viel lernen werde. Und, ich freue mich darauf. Es ist für mich immer wieder sehr berührend, die Botschaften der Tiere zu vermitteln und zu sehen, wie die Verbindung zwischen Mensch und Tier noch inniger und das Verständnis noch größer wird.

© 2018 Rebecca Szrama
Impressum - Datenschutz